Die Tunibergschule Opfingen

Die ersten Anfänge einer Opfinger Schule gehen auf das Jahr 1690 zurück: Unterhalb der Opfinger Bergkirche wurde auf halber Höhe der esrte Schulbau erstellt. Bereits 1791 wurde das zweite Opfinger Schulhaus errichtet, zusammen mit dem Rathaus und in dieses integriert. Ende der fünfziger Jahre unseres Jahrhunderts konnte dieses lediglich mit drei Klassenzimmern ausgestattete Schulhaus den  Anforderungen sowohl in räumlicher als auch in hygienischer Hinsicht nicht mehr genügen. Ein Schulhof war n icht vorhanden, dafür diente die an dem Rathaus/Schulhaus vorbeiführende Kopfsteinpflaster-Straße als Pausenaufenthalt.
Am 27. April 1963 konnte das dritte Opfinger Schulhaus, an der östlichen Ortsausfahrt in Richtung Freiburg erbaut, eingeweiht werden. Das neue Haus bot mit insgesamt fünf Klassenzimmern, einem Physikraum, einem Werkraum sowie diversen Funktionsräumen den 155 Schülerinnen und Schülern genügend Platz. Gleichzeitig wude die angegliederte Turn- und Fest-
halle ihrer Bestimmung übergeben.

Fünf Jahre später, zum Beginn des Schuljahres 1968/69 übernahm Rolf Acker, seit 1956 Lehrer an der Opfinger Schule, die Leitung der "neuen" Schule. Die Grundschüler wurden damals in zwei kombinierten Klassen 1/2 und 3/4 unterrichtet,  dazu die Hauptschüler der Klassen 8 und 9 aus Mengen, Tiengen und Opfingen. Die Fünft- und Sechstklässler aus diesen drei Orten besuchten die Schule in Mengen, die Siebtklässler die in  Tiengen. Englisch wurde ordentliches Lehrfach. Eine Lehrküche gab es im Ortskernn, "ein kaltes Loch". Anfangs der 70er Jahre kamen für die Opfinger Schule die Zeit der ausgelagerten Klassen.
Nach der Eingemeindung von Munzingen nach Freiburg hatte Munzingen die Stelle von Mengen eingenommen. Schließlich waren die Hauptschulen der eingemeindeten Orte Munzingen, Tiengen und Waltershofen aufgelöst und die Opfinger Schule zur zentralen Hauptschule für die vier Tunibergorte geworden. Durch den damit verbundenen Anstieg der Schülerzahlen war die Opfinger Schule, von da an Tunibergschule Opfingen genannt, schon wieder zu klein. Je eine Klasse war nach Tiengen, nach Waltershofen, in den evangelischen Gemeindesaal Opfingen, in das hiesige Probelokal und in ein Zimmer über der Turnhalle ausgelagert, der Werkraum befand sich im Rathaus.
Eine Erweiterung der Tunibergschule war unabdingbar geworden. Mit Weitsicht und großer Beharrlichkeit betrieb Rektor Rolf Acker zusammen mit dem Schulverwaltungsamt der Stadt Freiburg (Bauträger) zum Ende der 70er Jahre die Planung des Erweiterungsbaus. Ein geräumiger Werkraum, ein EDV-Raum und ein Foto-Labor waren die vornehmlichen Optionen für die erweiterte Tunibergschule neben zusätzlichen Klassen- und Fachräumen.